Wenn plötzlich Wasser aus dem Bodenablauf im Keller hochdrückt, zählt jede Minute: Sichern Sie Strom und Wertsachen, stoppen Sie den Zufluss und klären Sie die Ursache, bevor größerer Schaden entsteht.
Oft steckt kein „kleines“ Abflussproblem dahinter, sondern ein Rückfluss aus der Kanalisation – etwa bei Starkregen, einem verstopften Hausanschluss oder einer fehlenden bzw. defekten Rückstausicherung. Je früher Sie die Lage stabilisieren, desto geringer sind Schäden an Bodenaufbau, Wänden, Heizungstechnik und gelagerten Gegenständen. Gleichzeitig vermeiden Sie Gesundheitsrisiken, denn austretendes Wasser aus Bodenabläufen kann verunreinigt sein.
Drückt Wasser aus dem Bodenablauf, geht es vor allem um Sicherheit, schnelles Begrenzen des Schadens und eine saubere Ursachenklärung. Wer den Wasserverbrauch stoppt, Technik richtig einordnet und Prävention wie Rückstauschutz ernst nimmt, reduziert das Risiko deutlich – und sorgt dafür, dass der Keller auch beim nächsten Unwetter trocken bleibt.
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0157 9249 92 54Kurze Frage: Woran erkennt man als Laie halbwegs sicher, ob es „nur“ der Bodenablauf ist oder ob schon mehrere Entwässerungsstellen betroffen sind, ohne überall rumzuprobieren (und dabei noch mehr Wasser zu verursachen)? Ich find den Schritt „ein Ablauf oder mehrere?“ logisch, aber in der Panik schaut man halt doch nur auf die Pfütze. Und noch was: Ihr schreibt, man soll die Rückstauklappe/Hebeanlage nur prüfen, wenn es gefahrlos ist – was wäre für euch der Punkt, wo man wirklich sofort aufhören und direkt den Notdienst holen sollte?
Ich muss das mit den aggressiven Chemikalien unterschreiben. Mein Nachbar hat mal „mit Hausmitteln“ nachgeholfen, dann roch es nicht nur unangenehm, sondern die ganze Aktion hat die spätere mechanische Reinigung gefühlt nur komplizierter gemacht. Und dieses „blind im Ablauf rumstochern“: Klassiker, bis man sich an irgendeiner Kante schneidet oder an der Klappe was beschädigt. Gut finde ich auch die Liste mit Handschuhen, festen Schuhen und Taschenlampe – klingt banal, aber genau das fehlt oft, wenn’s schnell gehen muss. Wer eine Rückstausicherung hat, sollte sie halt echt nicht wie ein Deko-Teil behandeln, sondern regelmäßig kontrollieren lassen.
Danke! Ich hab das Thema Rückstau ehrlich gesagt viel zu lange unterschätzt. Bei uns hat’s letztes Jahr nach Starkregen im Keller plötzlich aus dem Bodenablauf gedrückt und ich hab (dumm genug) erst noch die Spülmaschine laufen lassen – danach war’s richtig schlimm. Der Hinweis, sofort den Wasserverbrauch im Haus zu stoppen, gehört eigentlich fett an jede Kellertür. Auch das mit Stromkreis am Sicherungskasten ausmachen: hätte mir viel Stress erspart, weil das Wasser bis an die Steckdosen kam. Foto/Video für Versicherung/Hausverwaltung hab ich zum Glück gemacht, sonst wäre die Diskussion wahrscheinlich endlos gewesen. Und ja: der Geruch war übel, da merkt man erst, dass das nicht „normales“ Wasser sein muss.
Interessant!